Sonntag, 21. Mai 2017

Laura´s Sunday - Interview mit Katharina Lang

Guten Morgen ihr Lieben!Heute ist es wieder Sonntag und somit Zeit für Laura´s Sunday.Heute habe ich ein Interview für euch und zwar zu der Autorin Katharina Lang,vielen Dank an den Lyx Verlag die mir das Interview ermöglicht haben!Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchlesen!Laura♥

Quelle

Die 1987 geborene Münchnerin hat laut ihrer Mutter schon Geschichten erzählt, bevor sie überhaupt laufen konnte. Daher entschied sie sich nach einem Studium der Theaterwissenschaft auch für eine Karriere als Autorin und schreibt unter anderem für die bayrische Serie „Dahoam is Dahoam“. Ihr Blog www.150daystodate.de, in dem sie von Liebe, Dating und Männergeschichten erzählt, war 2015 mit dem „Isarnetz Blogaward“ für den besten Blog Münchens nominiert.
Wie sind Sie auf die Idee des Buches gekommen?

Das Buch entstand ja aus dem gleichnamigen Blog - www.150daystodate.de - und die Idee kam ganz einfach: Ich war selbst plötzlich Single und, zugegebenermaßen, etwas panisch. Ich war gleichermaßen fasziniert und frustriert, welche neuen Dating-Möglichkeiten und "Strategien" (Stichwort: Ghosting) es heutzutage so gibt. Und da alle meine Freunde und Kollegen mich nach meinen Wochenenden immer bestürmten, um die neusten Dating-Geschichten zu hören, war mir klar: Daraus sollte man mehr machen.

Haben Protagonisten ähnliche Eigenschaften wie Sie oder basieren sie auf anderen Personen?
Es steckt schon so einiges von meiner Hauptfigur Feli in mir. Und natürlich inspirieren mich Menschen aus meinem engeren Umfeld zu anderen Figuren. Am Ende sind es aber ganz eigenständige Charaktere, obwohl auch dem ein oder anderen meiner Freunde mancher Satz bekannt vorkommen könnte.

Hatten Sie von vornherein das Ende in Sicht?

Tatsächlich war es work in progress. Ich hatte zwar eine Idee und einen persönlichen Wunsch, wie es ausgehen sollte, habe ich mich aber von den Geschichten, dem Feedback der Leser (ein ganz klarer Vorteil eines Blogs!), und vor allem meinen immer noch stattfindenden Erfahrungen in dem Zeitraum leiten lassen. Und auch Feli, die Hauptfigur, hat sich ja irgendwie selbstständig gemacht. Jede Figur, jede Geschichte entwickelt sich ja auch auf dem Weg.


Woher nehmen sie ihre Inspiration?


Zu 95% aus dem echten Leben, zu 5% aus Recherche. Aber keine Angst, ich schöpfe nicht nur aus meinem Leben, sondern sauge alles auf, was ich von Freunden so mitbekomme. Und ich beobachte die Menschen um mich herum: In der U-Bahn, in Cafés - da passieren immer die besten Geschichten. Ich entschuldige mich an dieser Stelle schon mal im Voraus: Wenn Sie demnächst irgendein komischer Mensch mit Stift in der Hand starrt, bin das wahrscheinlich ich. Oder ein anderer Autor ;-)


Hören Sie neben dem Schreiben Musik oder ähnliches?


Ja! Musik hilft mir umgemein, um in die richtige zu kommen. Ich muss bei der Auswahl der Songs für meine Playlist für ein Schreibprojekt anfangs nur wirklich gut aufpassen, dass ich die richtige Musik auswähle. Sonst kommt man in die falsche Stimmung. Hätte ich zum Beispiel 1-2 "LaBrassbanda"-Hits mehr in meiner "150 days to date" Playlist gehabt, wäre es vieleicht zu sehr ins Bayerische abgedriftet.


Wo schreiben Sie am liebsten?


Eigentlich gibt es da keinen bestimmten Ort. Ich würde sehr gerne mal in einer einsamen Hütte am Strand schreiben, aber das ist eine romantische Schriftsteller-Vorstellung, die bis jetzt leider noch nicht wahr geworden ist. Sehr oft schreibe ich allerdings in dem kleinen Café, das mitten in einer Buchhandlung hier in München ist. Denn ganz ehrlich - wo kann man besser schreiben, als umgeben von frisch gedruckten Büchern?


Haben Sie ein großes Bücherregal?


Hatte ich - bis ich angefangen habe, umzuziehen. Jeder, der bereits ein bis zwei Umzüge hinter sich hat, weiß, dass man am Umzugstag jedes Buch zu viel verflucht. Deswegen habe ich aktuell leider nur ein kleines Bücherregal, in dem sich meine Bücher auch noch den Platz mit Aktenordnern teilen müssen. Was aber schön ist: Wenn ich ein Buch ausgelesen habe und es spende, hat noch jemand anderes Freude daran. Und ich habe Platz für einen neuen Schatz.

Was ist ihr liebstes Buch?

Da fällt es schwer, mich festzulegen. Ich lese sehr gerne Liebesromane, habe aber auch alles von Dan Brown und Stieg Larsson verschlungen. Und ich liebe gut geschriebene Romane von starken Frauen mit autobiografischen Bezügen, wie "Wild" von Cheryl Strayed oder "No Baggage" von Clara Bensen.


Haben Sie Schreibtipps für angehende Autoren?


Schreibt vor allem am Anfang über etwas, was euch bewegt, ein Thema, mit dem ihr euch auskennt und Emotionen, die ihr nachvollziehen könnt. So kann man aus den Vollen schöpfen - und man merkt sowohl beim Schreiben, als auch beim Lesen, dass der Autor mit vollem Herzblut dabei ist.







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